Missbrauch eines Protokolls ?

Nach dem Bürgertisch bekam ich ein Protokoll zur Ansicht und staunte nicht schlecht.

 

Textstellen wurden gekonnt so wiedergegeben, dass in der Sache selbst, dem unwissenden Leser ein anderer Eindruck beim Lesen erweckt wird.

 

Zur Einführung habe ich mich vorgestellt, dass ich mich im oberen Donautal in Sachen Tourismus engagiere, dass ich gerade zum Thema Demografie durch Betreiben eines kleines Dorfladens und durch meine Tätigkeit als Busfahrer, einiges zum Thema Demografie durch meine Erfahrung beitragen kann.

 

Dazu habe ich kritisiert und dies berechtigt, dass der 1-Std Takt (alle halbe Std 1 Zug durchs Donautal),

 die von Herrn Kaysers bei einer Gemeinderatssitzung Leibertingen versprochenen Verbesserung des ÖPNV so nicht realistisch und bezahlbar sei. Zudem wäre es schädlich für die älteren Mitbürger, die junge Generation und vor allem für den Tourismus, dass die von Herrn Grosse Verkehrsplaner, heute schon prognostizierter Wegfall der Buslinie 50.

Ein Bürgerbus ich in Beuron utopisch und nicht finanzierbar wäre, da bereits Buslinien und Zugeinrichtungen da sind, dies nur im bereits 2 Std Takt verbessert werden müsste.

Zudem, die Problematik  bei einem Bürgerbus aufzeigend, sollte eine längerfristige Bestehen garantiert werden, die heutige Generation führerscheintechnisch keine Fahrzeuge mehr lenken dürfen.(Pkw-Führerschein)

Dass zudem im Vorfeld mir gedroht wurde, dass wenn ich erscheine und mich zum 1 Std Takt äußere, ich sprichwörtlich´hinausgeschmissen´werde. Auf meine Frage hin warum mir damit gedroht wurde, bekam ich von Herrn Kaysers die Antwort: Sie haben mich beleidigt

Hier möchte ich fesstellen, dass ich dies zu keiner Zeit getan habe.

 

Herr Kaysers protokollierte meine Aussage so:

 

Herr Peters, Busfahrer im LK SIG,
dass beim Stundentakt Buslinien wegfallen und das Konzept nicht funktioniert.
Einen Bürgerbus in Beuron sieht er utopisch, da es nicht genügend potenzielle Fahrer gibt.
Zudem sollte die Zusammenarbeit zwischen den landkreisen Tuttlingen und Sigmaringen verbessert werden.

Wird hier versucht,der Eindruck zu erwecken, ....der ist Busfahrer und logischerweise dagegen, wenn Buslinien wegfallen???

Auch weitere andere Passagen des Protokolls von anderern Teilnehmern, waren so nicht stimmig.
 
Der Clou in der Diskussionsrunde aber war, dass ein Referent feststellte, dass das Thema eigentlich seit Jahren veraltet ist.

Warum fehlte diese Fesstellung im Protokoll?

Fragen über Fragen.....










 

 


 

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Landschaftspark junge Donau

1)

Ein Zeitungsbericht:

´Der Landschaftspark Junge Donau weitet Bürgerbeteiligung aus: Im Bahnhof Tuttlingen fand der erste Bürgertisch statt (Stadt Tuttlingen)´

 

Hier wird der Öffentlichkeit suggeriert, dass die Bürger eine Entscheidungs-kraft haben, ein Mitspracherecht.

Es waren gerade 8 Bürger anwesend, das Thema wurde gekonnt diktiert und vorgegeben.

Es wurde das Thema Canyonsteg Knopfmacherfelsen als kommunales Projekt Fridingen diskutiert, obwohl zu diesem Thema im Vorfeld kein Kontakt zur Unteren Naturschutzbehörde hergestellt wurde, um überhaupt an eine Umsetzung zu denken. Die Obere Naturschutzbehörde in Freiburg lehnt solche Projekte mit Bedenken ab.

Wenige Wochen später wurde dies als interkommunales Projekt geführt:

Canyonsteg an einem Aussichtsfelsen IKP19

 

Fazit: Der Bürgertisch ist eine Farce, da die Arbeit der Bürger so gut wie keine Anerkennung findet, kein Mandat besitzt um wichtige Entscheidungen zu treffen. Die Gremien, die dies entscheiden, sind unter anderem die Gemeinden.

2)

Wird der Punkt Nahverkehr Donaubahn Stundentakt in reiner diktatorischer Manier vom OB Beck geführt?

Sollten da nicht zuerst, auch im Sinne des Tourismus, Nutzen und Kostenplanungen angestellt werden, bevor man auf Biegen und Brechen dem Bürger mit rhetorischen Unwahrheiten versucht, etwas zu verkaufen, das dann zerplatzt wie eine Seifenblase?

Gremien werden gebildet, siehe IG Donaubahn, ein Ziel: Stundentakt um jeden Preis und dies vor dem Hintergrund, die Elektrifizierung einiger Bahnabschnitte, die in der Vergangenheit´ verschlafen´ wurden, zu verwirklichen.

Wichtiger wäre ein gesamtes funktionierendes Konzept, auch für den Bereich Tourismus im oberen Donautal.

Das bestehende Konzept 2 Stundetakt funktioniert nicht ausreichend, obwohl Verkehrsplaner dies mit dem Heubergkonzept neu bearbeitet haben, die Verantwortlichen wissen dies, unternehmen aber nichts, um diese Fehler heute schon abzustellen, nein Sie nehmen dies zur Kenntnis und als Begründung, für ein neues Konzept im 1 Stundentakt.

Im Klartext: Man arbeitet eine Verkehrsplanung aus, die nachweislich nicht in allen Punkten funktioniert und nimmt dies als Begründung dar????

Was bedeutet der Stundentakt?

 Die meisten, wie es in Gesprächen, auch mit Bürgermeistern aus der Region, deutlich wurden, meinen, 1 Zug fährt alle Stunde.

Richtig: jede Stunde: ein Zug in Richtung Tuttlingen, 1 Zug in Richtung Sigmaringen, also im Durchschnitt allen halbe Stunde!!!!

Nehmen die verantwortlichen Politiker also in Kauf, dass in Beuron, im ´Tal der Stille´, alle halbe  Stunde ein Zug mit gewissem Klangbild durchfährt(zusätzlich der Güterzüge) und das Prädikat des Ortsteils  Beuron, staatlich anerkannter Erholungsort, aufs Spiel setzen?

3)

Ein wichtiger Teil im Landschaftpark ist der Bereich Tourismus.

Es stellt sich die Frage, ob der Redakteur Herr Blanz, der für die Internetseite des Landschaftparks zuständig ist,  regelrecht sein Amt missbraucht?

 Gleichzeitig ist er für den redaktionellen Teil des Donautalmagazins, Donautal-Tourismusverein Hohenzollern zuständig. Dort ist zu lesen Zitat:

´….die sich für die Förderung des Tourismus an der jungen Donau, auf der Zollernalb und im Linzgau einsetzen.`

 Am Schluss des Bürgertisches (Siehe oben) verteilte Herr Blanz das Donautalmagazin unter den Anwesenden und tat so, als wäre dies das Tourimusmagazin in Sachen Donauregion, sodass mancher dachte, dies wäre mit dem Landschaftpark junge Donau zusammenhängend.

Und genau dieses Büro soll nächstes Jahr  das Magazin für den Landschaftspark junge Donau verantwortlich sein?

Haben die Verantwortlichen, gerade von der Stadt Tuttlingen, je etwas von Donaubergland mitbekommen?(Donaubergland ist Partner des Landschaftsparks!!!)

Eine Institution, die in Sachen Tourismus , die im Landkreis Tuttlingen, in Zusammenarbeit mit Gemeinden aus dem Landkreis Sigmaringen, hervorragend funktioniert und nur darauf wartet, dass der gesamte Landkreis Sigmaringen sich zu dieser Tourimusarbeit bekennt?

Nun hat sich der Landkreis Sigmaringen die letzten Jahre dazu entschlossen, sich der Vier Länder Region Bodensee anzuschließen, und nun Landschaftspark junge Donau?????

Wie ist auf der Homepage z.B. der Stadt Sigmaringen zu lesen?

http://www.sigmaringen.de/k4cms/de/tourist/stadtportrait.html

Sigmaringen die Hohenzollernstadt im Donautal…

Sigmaringen ist Partner der Vier Länder Region Bodensee

Wie ist im Südkurier treffend auf dem Bild zu lesen:

´Das Donautal erwacht`

--- Die Frage ist nur, wann die Letzten aufwachen?

 

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Wie ist auf der Internetseite des Landschaftsparks zu lesen:

Landschaftspark junge Donau:

Bearbeitungsgebiet:

….Der Landschaftspark Junge Donau ist eine Interessensgemeinschaft von bislang neun Kommunen innerhalb der zusammenhängenden Donau-Landschaft. Sie wollen in wichtigen Themenfeldern zukünftige Entwicklungen gemeinsam planen und zukünftige Projekte und Maßnahmen in einen Gesamtzusammenhang stellen.

Weiter ist zu lesen:

Der Landschaftspark wurde als gutes Instrument betrachtet, Grenzen aufzubrechen, Informationen auszutauschen, die Menschen stärker für ihre Heimat zu gewinnen, aber auch sich gemeinsam um Fördergelder zu bemühen.

 

Hier steht nicht …als Instrument zu missbrauchen!!!!